Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - NVIDIA : Termin für DLSS 4.5 und weiteres von der GDC

    Von  |  | Kommentieren

    NVIDIA hat auf der GDC 2026 eine Reihe neuer Technologien und Updates für sein RTX-Ökosystem angekündigt. Im Mittelpunkt steht DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation, das die Bildrate dynamisch anpassen kann. Gleichzeitig wurden neue Integrationen für kommende Spiele, technische Verbesserungen für Raytracing-Umgebungen sowie Erweiterungen für die Modding-Plattform RTX Remix und den Cloud-Dienst GeForce NOW vorgestellt.

    DLSS 4.5 Dynamic Multi Frame Generation wird ab dem 31. März verfügbar sein. Die Funktion wird zunächst über eine Opt-in-Beta der NVIDIA-App bereitgestellt und richtet sich an Besitzer von Grafikkarten der GeForce-RTX-50-Serie. Die Technologie kann während des Spielens automatisch die Anzahl der generierten Frames anpassen, um eine gewünschte Bildrate zu erreichen oder sich an die Bildwiederholrate des Monitors anzupassen. Dadurch soll ein besseres Gleichgewicht zwischen Leistung, Bildqualität und Reaktionszeit entstehen. Zusätzlich unterstützt DLSS 4.5 einen neuen Multi Frame Generation 6X-Modus, der besonders in aufwendigen Path-Tracing-Titeln deutlich höhere Bildraten ermöglichen soll.

    Parallel dazu kündigte NVIDIA zahlreiche Spiele an, die DLSS 4.5 und Pathtracing unterstützen werden. Dazu gehört unter anderem 007 First Light, das zum Start am 27. Mai mit Pathtracing und DLSS 4.5 erscheinen soll. Auch CONTROL Resonant, Tides of Annihilation, Samson und The Vernyhorn sollen die Technologie zum Launch oder im Laufe ihrer Entwicklung integrieren. Ziel ist es, anspruchsvolle Raytracing-Effekte mit höheren Bildraten kombinieren zu können.

    Eine weitere Neuerung betrifft die RTX-Mega-Geometry-Technologie. Diese wurde erstmals in Alan Wake 2 eingesetzt, um komplexe Szenen mit vielen Pflanzen effizienter darzustellen. Nun arbeitet NVIDIA gemeinsam mit CD Projekt Red an einem neuen RTX Mega Geometry Foliage System für The Witcher 4. Die Technik soll dichte Wälder mit Millionen einzelner Pflanzen ermöglichen, die mit detaillierten Animationen sowie präzisen Licht- und Schatteneffekten in Echtzeit dargestellt werden können.

    Auch im Modding-Bereich gibt es Fortschritte. Die Plattform RTX Remix erhält ein Update mit sogenannten Advanced Particle VFX, das Moddern neue Möglichkeiten für aufwendige Partikeleffekte bieten soll. Eine Demonstration dieser Technik ist bereits in einer RTX-Version von Quake III Arena zu sehen, in der eine klassische Multiplayer-Map mit Pathtracing, neuen Assets und modernen Effekten neu umgesetzt wurde.

    Neben den Grafiktechnologien hat NVIDIA auch Verbesserungen für den Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW angekündigt. Ab dem 19. März unterstützt der Dienst auf Virtual-Reality-Geräten wie Apple Vision Pro oder Meta Quest Bildraten von bis zu 90 FPS. Außerdem sollen in den kommenden Monaten neue Funktionen zur Verknüpfung von Spielbibliotheken eingeführt werden, unter anderem für GOG. Unterstützte Titel aus verbundenen Konten sollen dadurch automatisch erkannt und direkt zum Streaming verfügbar sein.

    Kommentarezum Artikel