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News - Overwatch : Support-Ende für MOBA-Modus

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Blizzard Entertainment zieht beim Versuch, seinen beliebten Helden-Shooter Overwatch in ein taktisches MOBA zu verwandeln, endgültig den Stecker. Wie Game Director Aaron Keller in einem aktuellen Entwickler-Blogpost offiziell bekannt gab, wird der im April 2025 gestartete Stadium-Modus ab sofort nicht mehr mit neuen Inhalten versorgt. Konkret bedeutet dies, dass keine weiteren spielbaren Helden oder frische Karten mehr für den Modus entwickelt werden. Zwar bleibt der Modus im Spiel aktiv, verbleibt künftig jedoch in einem reinen Wartungszustand.

Der Stadium-Modus war Blizzards Antwort auf die wachsende Popularität von Third-Person-Moba-Hybriden und sollte der Shooter-Formel eine völlig neue strategische Tiefe verleihen. Gespielt wurde aus einer Third-Person-Perspektive, ergänzt durch einen Ingame-Item-Shop sowie ein Talent-System mit veränderbaren Fähigkeiten mitten im Match.

Doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut den von Keller veröffentlichten Statistiken spielen täglich gerade einmal magere drei Prozent der aktiven Overwatch-Spielerschaft den Stadium-Modus, egal ob im ungewerteten oder kompetitiven Bereich. Im krassen Gegensatz dazu zieht es über die Hälfte der Spieler in das klassische Unranked-5v5-Format, und selbst die experimentellen 6v6-Spielmodi erfreuen sich deutlich größerer Beliebtheit.

Angesichts dieses schwindenden Interesses ist der Entwicklungsaufwand für das Studio schlicht nicht mehr tragbar. Bisher wurden lediglich 33 der mittlerweile über 52 spielbaren Overwatch-Charaktere für den Stadium-Modus angepasst. Da die Übersetzung der komplexen Shooter-Fähigkeiten in das MOBA-Format enorm viel Zeit frisst, wird diese Anpassung nun komplett gestoppt. Der vor kurzem veröffentlichte Held Jetpack Cat bleibt somit der letzte Neuzugang für den Stadium-Kader.

Ganz sterben soll der Modus für die verbliebene, treue Community allerdings nicht. Blizzard verspricht, weiterhin saisonale Balance-Updates bereitzustellen, Ranglisten-Resets durchzuführen und entsprechende kosmetische Belohnungen zu verteilen. Das zuständige Entwicklerteam wird jedoch abgezogen und auf wichtigere Kernprojekte des Hauptspiels verteilt. Die aus dem Modus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Zukunft des klassischen Gameplays fließen.

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