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Test - Rail Simulator : Keine Streiks bei Electronic Arts

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Ordentlich Dampf

Passend zu den Regionen fahrt ihr mit bekannten Loks die Abschnitte ab. Im Repertoire befinden sich alle möglichen Lokarten, also sowohl E-Loks, Dieselloks als auch die anspruchsvolleren Dampfloks. Die deutsche Strecke dürft ihr beispielsweise mit der roten Intercity-Lok der 101er-Reihe unsicher machen, in England fahrt ihr auch Nahverkehrstriebwagen im S-Bahn-Stil. Neben der unterschiedlichen Fahrtechnik der drei Lokarten unterscheiden sich alle Züge natürlich auch in ihrem Aussehen, dem originalgetreu nachgebildeten Führerstand und der Länge des Bremsweges. Jede Fahrt mit einem neuen Zug ist somit erst mal eine gewisse Herausforderung.

Pro Strecke stehen euch vier verschiedene Szenarien zur Verfügung, in denen ihr unter Zeitdruck bestimmte Fahrmanöver absolvieren müsst. Dazu gehört das Ankoppeln mehrerer Güterzugwaggons ebenso wie das pünktliche Taktfahren in der morgendlichen Rushhour. Auch wenn ihr an den einzelnen Szenarien schon mal über eine Stunde sitzt, hätten wir uns noch ein paar mehr Strecken samt Missionen gewünscht. Möchtet ihr ohne Druck den Verlauf der Gleise erkunden, könnt ihr auch im freien Spiel alles abfahren.

Offen für Zusatzinhalte

Schon der 'Train Simulator' wurde im Grunde erst durch die zahlreichen Zusatzinhalte interessant. Da die Entwickler der Fortsetzung von Haus aus einen mächtigen, aber schwer zu bedienenden World-Editor beilegen, dürfte in einigen Monaten auch der Streckennachschub für den 'Rail Simulator' gesichert sein. Um selbst neue Landschaften und Strecken zu entwerfen, müsst ihr euch aber schon wirklich intensiv mit der Eisenbahnmaterie auskennen.

Fazit

von Jan Höllger
Eisenbahnfans mit Simulationsansprüchen sind beim 'Rail Simulator' sicherlich bestens aufgehoben. Gelegenheitsspieler werden an dem komplexen Spiel aber verzweifeln und über die hoffnungslos veraltete Technik stöhnen. Als Grundgerüst für kommende Zusatzinhalte ist das Spiel somit für Fans die Anschaffung wert, doch wirkliche Verbesserungen zum inoffiziellen Vorgänger konnten wir nicht feststellen.

Überblick

Pro

  • detaillierte Züge
  • umfangreicher Welt-Editor
  • vier lange Strecken

Contra

  • technisch hoffnungslos veraltet
  • eher Baukasten als Spiel
  • kein Tutorial
  • nur 16 Missionen

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