Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - Tencent : Chinesischer Publisher könnte in den USA unter Druck geraten

    Von  |  | Kommentieren

    Tencent hat sich als ziemliche Krake entpuppt und Beteiligungen an zig Unternehmen erworben. Das könnte nun nach hinten losgehen. Einem Bericht der Financial Times zufolge will die Trump-Regierung die Beteiligungen an US-Unternehmen aushebeln. 

    Chinesische Unternehmen im US-Markt sind der Trump-Regierung ein Dorn im Auge. Schon Tiktok musste dies feststellen und Konzerne wie Tencent werden überaus kritisch beäugt. Tencent hat zwar in letzter Zeit einige Tochterunternehmen in den USA geschlossen, ist aber immer noch maßgeblich an vielen Spielefirmen in den Staaten beteiligt.

    Tencent hält umfangreiche Anteile an Epic Games, Riot Games gehört dem Konzern gar ganz. Auch bei Roblox Corporation oder Discord steht Tencent als Investor in den Listen. Auch international ist Tencent gut verzahnt, unter anderem bei Larian, Ubisoft und Remedy. Auch bei Clash-of-Clans-Hersteller Supercell ist Tencent involviert. 

    Dem Bericht zufolge will die Trump-Regierung offenbar Tencent zwingen, ihre Beteiligungen an US-Unternehmen und Herstellern mit US-Kunden abzugeben. Die US-Regierung hat schon länger ein Auge auf chinesische Konzerne, Tencent wurde sogar bereits als chinesisches Militärunternehmen eingestuft. Die Sorge liegt vor allem darin, dass unfreiwillig Daten von US-Usern an China weitergeben könnte. 

    Spannend wird die Sache auch dadurch, dass im kommenden Monat Handelsverhandlungen mit der chinesischen Regierung anstehen. Ob es sich nur um leeres Getrommel handelt oder tatsächlich auch Aktionen folgen, bleibt abzuwarten. Bei TikTok hatte die Trump-Regierung durchgegriffen und dafür gesorgt, dass Betreiber ByteDance die Kontrolle in den USA abgeben musste, was allerdings nicht unumstritten ablieg, da Trump die Leitung der Ellison-Familie zuschob, die aktuell mit Paramount an der Übernahme von Warner Bros. werkelt und damit immer mehr zu einem Trump-freundlichen Medientitan wird. 

    Kommentarezum Artikel