Länderauswahl:
Du wurdest von unserer Mobile-Seite hierher weitergeleitet.

News - UFL : Strikerz Inc. bestätigt Restrukturierung und Entlassungen

  • PC
  • PS5
  • PS4
  • XSX
  • One
Von  |  | Kommentieren

Das zypriotische Entwicklerstudio Strikerz Inc., das hinter dem ambitionierten Free-to-Play-Fußballspiel UFL steht, steckt mitten in einer tiefgreifenden Umstrukturierung. Berichte des russischen Branchenmediums App2Top wirbelten die Gaming-Welt auf, als sie behaupteten, das Studio habe aufgrund ausbleibender Spielerzahlen und geplatzter Lizenzverhandlungen mehr als die Hälfte seiner rund 450 Mitarbeiter entlassen. In einer offiziellen Stellungnahme reagierte die Studioleitung nun auf die Gerüchte. Man bestätigte zwar personelle Einschnitte, korrigierte die kolportierten Zahlen jedoch deutlich nach unten.

Laut dem ursprünglichen Medienbericht der osteuropäischen Insider stand UFL vor dem operativen Scherbenhaufen. Demnach sei die Belegschaft drastisch von 450 auf nur noch 200 Angestellte zusammengeschrumpft. Als finaler Auslöser für den harten Einschnitt wurde das Scheitern von Verhandlungen mit dem Weltfußballverband FIFA über ein großes Lizenzpaket genannt, mit dem Strikerz ein In-Game-Event zur Weltmeisterschaft 2026 organisieren wollte. Zudem machten unzufriedene Stimmen aus der Community dem Studio zu schaffen, nachdem ein umstrittenes Gameplay-Update die spielerische Balance des Titels spürbar aus dem Lot gebracht hatte.

In dem offiziellen Statement stellte Strikerz Inc. die Situation nun anders dar. Das Management betonte, dass die Berichte über eine Entlassung von über 50 Prozent der Belegschaft nicht der Wahrheit entsprechen. Richtig sei hingegen, dass sich das Studio im Zuge einer langfristigen strategischen Weiterentwicklung neu aufstelle. Diese organisatorischen Änderungen, die unter anderem die Anpassung von Teamstrukturen und Verantwortlichkeiten umfassen, betreffen laut Firmenangaben rund 20 Prozent der weltweiten Belegschaft. Eine konkrete Anzahl der betroffenen Mitarbeiter nannte das Unternehmen allerdings nicht.

Trotz der Entlassungen blickt die Führungsebene optimistisch nach vorn. Der Umbau solle keineswegs als schwindendes Vertrauen in die eigene Marke gedeutet werden. Man werde die bestehenden Versionen für PlayStation 5 und Xbox Series X/S weiterhin vollumfänglich unterstützen und an der geplanten Roadmap festhalten. Dazu gehört neben dem für November geplanten PC-Launch auch das Großprojekt UFL Mobile, das sich nach einer erfolgreichen Soft-Launch-Phase im Mai weiterhin auf Kurs für eine weltweite Veröffentlichung im zweiten Halbjahr 2026 befindet. Ob das Spiel mit prominenter Unterstützung durch Investor Cristiano Ronaldo den Platzhirschen EA Sports FC und eFootball langfristig Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.

Kommentarezum Artikel