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Test - Vanguard: Saga of Heroes : Hardcore-MMORPG im Test

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Töten, arbeiten – und reden?

Der Titel verspricht freie Entfaltungsmöglichkeiten. Ihr könnt euer Dasein entweder als abenteuerlustiger Charakter, Handwerker oder als diplomatischer Überredungskünstler bestreiten. Jede der drei Disziplinen verfügt dabei über ein separates Stufen- und Erfahrungssystem. Damit steht es euch frei, euch in nur in einem oder sogar in allen drei Bereichen zu verwirklichen.

Wer die immens große Welt bereisen möchte, der tut dies üblicherweise im Rahmen seiner Klasse. Um vor allem noch ungeübten Aspiranten den Entscheidungsprozess bezüglich des Berufs zu erleichtern, haben die Entwickler die 15 Klassen zu vier jeweils mit ihnen verwandte Gruppen zusammengestellt: offensive- und defensive Kämpfer, Heiler sowie Zauberer. Das Stufensystem erweist sich als sehr differenziert. Neben dem Sammeln von Erfahrung zum Level-Aufstieg wollen die für den Charakter jeweils wichtigen Fertigkeiten, wie der Umgang mit Waffen, Magie oder Verteidigungsfähigkeiten, durch die Übung am Gegner gesteigert werden. Für neue Kampfstile oder Zauber empfiehlt sich der Gang zum Trainer. Gekämpft wird genreüblich in Echtzeit. Fertigkeiten werden auf die Hotbar gelegt und im Kampf per Tastendruck ausgeführt. Dank der flüssigen Kampfanimationen und Bewegungsmöglichkeiten des Charakters werden sich neue Spieler schnell in der Welt von Telon heimisch fühlen.

In wohl keinem aktuell erhältlichen Spiel ist das Handwerk so ausgeprägt wie in ’Vanguard’. Die verschiedenen Möglichkeiten im Bereich von Rohstoffgewinnung und -verarbeitung sind nahezu grenzenlos. Neben klassischen Handwerksdisziplinen, wie dem Schmieden von Waffen und Rüstungen oder der Verarbeitung von Tierhäuten sowie pflanzlichen Rohstoffen, bietet die Arbeit mit Holz zahlreiche weitere Betätigungsfelder. Besonders die Handwerker sollen in späteren Spiel-Updates mit ihren Produkten wichtige Beiträge leisten, wenn der Schiffsbau oder die Spielerbehausungen implementiert werden. Wird in vergleichbaren Titeln der Produktionsprozess nur spärlich oder überhaupt nicht sichtbar, so durchläuft ein Werkstück in ’Vanguard’ verschiedene Stadien vom Rohgegenstand bis hin zum veredelten Endprodukt. Spezielle Handwerksfertigkeiten des Charakters begleiten dabei die einzelnen Schritte und sind ausschlaggebend für die Qualitätsstufe der Ware. Aufgrund der unzähligen Beschreibungen, Arbeitsmaterialien und Zubehör empfehlen sich sehr gute Englischkenntnisse.

Wer die nicht besitzt, sollte sich besser bis zum Start der deutschsprachigen Server Ende März gedulden. Laut offiziellen Angaben werden aber auch die bereits auf den internationalen Servern angesiedelten Spieler nicht dauerhaft dort gefesselt sein. So soll ein kostenloser Charakter-Transfer auf die neuen lokalisierten Welten im März möglich sein.

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