Ich bin ein großer Fan von Taktik-Rollenspielen und rundenbasierten Kämpfen. Letztere haben mich in King Arthur: Knight’s Tale – gerade auf der höchsten Stufe – mehrfach vor angenehme Herausforderungen gestellt. Vor allem das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere klappt dabei hervorragend. Auch die kühne Neuinterpretation der Artus-Sage durch Neocore Games empfand ich als überaus erfrischend.
Allenfalls die ewig düstere Inszenierung schlägt in ihrer penetranten Monotonie auf Dauer aufs Gemüt, und das Spielgeschehen kommt anfangs nur schleppend in die Gänge. Wer sich jedoch durchbeißt und auf dieses Genre steht, bekommt letztendlich ein tolles Spiel geboten.
Überblick
Pro
umfangreiche Kampagne
taktisch anspruchsvolle Kämpfe
Aufbau-Part in Camelot
Entscheidungen haben Auswirkungen
viele Nebenmissionen
große Spielwelt
interessanter Story-Ansatz
Contra
Schauplätze könnten etwas abwechslungsreicher sein
zäher Spielbeginn
einige Menüs wirken etwas überladen und unübersichtlich
hin und wieder kleine Technikprobleme
Kommentarezum Artikel
Kommentare können ohne Einwilligung zu Cookies nicht angezeigt werden
Kommentarezum Artikel