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News - Naughty Dog : Ex-Mitarbeiter: Deshalb sehen viele Studios Mod-Support kritisch

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    Besonders für PC-Gamer gehören Mods zu einem extrem wichtigen Mittel, um Spiele aufzuwerten, technische Fehler auszubügeln, einfach nur spaßige Elemente zu verbauen oder gar komplett neue Bereiche und Features einzupflegen. Allerdings finden Studios diese nicht immer toll und jetzt erklärt ein ehemaliger Mitarbeiter von Naughty Dog, warum das so ist.

    Erst kürzlich gab es bezüglich Marvel Rivals einen kleinen Aufschrei aus der PC-Community. Denn das Entwicklungsstudio NetEase stellte mit dem letzten Patch den Support für Mods ein. Ein genauer Grund ist nicht bekannt, es gibt aber diverse Gerüchte. Damit steht das Studio nicht alleine da, viele Spieleschmieden sind nicht die größten Fans von Community-generierten Inhalten.

    >> Die Faszination Mods: Von Fans für Fans <<

    Was aber genau ist das Problem? Dazu hat Del Walker, ehemaliger Senior Character Artist bei Naughty Do, eine Antwort für euch parat. Auf der Plattform fomerly known as Twitter führte er in einem umfangreichen Posting aus, warum einige Studios Probleme mit Mods haben. Als jemand, der an einigen Live-Service-Games mitwirkte, hat er durchaus eine gewisse Expertise.

    Hier findet ihr die sieben Gründe, die Del Walker anführt:

    1. Exploits: Einige Mods können einen Feind leichter sichtbar machen (stell dir vor, alle deine Feinde leuchten) oder dich schwerer sichtbar machen. Mit visuellen Mods kann man die Spielbalance leicht zerstören.
    2. Server-Belastung: Mods, die nicht optimiert sind, können manchmal einige seltsame Dinge tun, die den Server belasten. Selbst wenn der Mod nur auf der Client-Seite läuft, können manchmal merkwürdige Dinge passieren, wenn der Server Dinge doppelt überprüft
    3. Gooner: Wie wir gesehen haben, als die nackte Chun-Li versehentlich in einem Street-Fighter-Turnier auftauchte, können NSFW-Mods dem Ruf oder dem Image eines Entwicklers schaden, wenn sie im Netz kursieren.
    4. Moderation: Die Entscheidung, was gesperrt wird und was harmlos ist, ist ein verdammter Vollzeitjob. Es ist eine undankbare Aufgabe, die nur zu Heuchelei führen kann - oder zu einem dummen PR-Albtraum über "Meinungsfreiheit" und Rassismus.
    5. Die Marke: Die künstlerische Vision und die Markenkonsistenz sind dazu verdammt, verwässert zu werden, je länger man den Leuten erlaubt, die Wahrnehmung des Spiels zu verzerren.
    6. Rechtliches: Viele Mods verletzen urheberrechtlich geschützte Designs oder Assets. Im Grunde ist es ein Ozean von Rechtsstreitigkeiten, der darauf wartet, sie zu überrumpeln, je länger das Zeug oben bleibt.
    7. Skin-Marktplatz: Der wichtigste Grund ist, dass die Skin-Verkäufe zurückgehen, wenn du kostenlose Mods als Option anbietest. Die Studios werden nicht zulassen, dass du ihre Einnahmen schmälerst.

    Alles mehr als nachvollziehbar, oder? Zumal es ja einige Studios gibt, die in Singleplayer-Spielen kein Problem mit Mods haben. Allen voran sei als positivstes Beispiel der letzten Jahren Larian Studios mit Baldur's Gate III genannt.

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