News - Star Wars: Knights of the Old Republic : Remake lebt noch, aber der Release ist in weiter Ferne
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Es gehört zu den am heißesten diskutierten und gleichzeitig geheimnisvollsten Projekten der jüngeren Gaming-Geschichte: das Remake von Star Wars: Knights of the Old Republic. Seit der ersten Ankündigung im Jahr 2021 durchlebte das Rollenspiel eine wahre Odyssee aus Studiowechseln, Krisengerüchten und der Trennung von der Embracer Group. Viele Fans stellten sich längst die Frage, ob das Spiel überhaupt noch existiert. Ein neuer, durchgesickerter Kommentar von Steve Allison, dem frisch ernannten Chief Business Officer des zuständigen Entwicklers Saber Interactive, bringt nun Licht ins Dunkel, dämpft jedoch gleichzeitig jegliche Hoffnung auf eine baldige Veröffentlichung.
Hintergrund der neuen Aufregung ist eine interne Nachricht von Allison, die ihren Weg an die Öffentlichkeit fand. Der Manager wollte darin die langfristigen Publishing-Pläne seines Unternehmens untermauern und listete Meilensteine sowie potenzielle Veröffentlichungen für das Jahr 2026 und darüber hinaus auf.
Neben Fortsetzungen wie Warhammer 40.000: Space Marine 3 und einem neuen Spiel im John-Wick-Universum tauchte in dieser Liste für das Jahr 2028 auch ein ganz bestimmter Name auf: „hoffentlich das KOTOR-Remake". Es ist das erste Mal seit Jahren, dass ein konkretes, wenn auch vorsichtig formuliertes Zeitfenster aus den oberen Etagen des Studios genannt wird.
Die Erleichterung in der Fangemeinde, dass das Projekt nicht klammheimlich eingestellt wurde, paart sich jedoch mit einer gehörigen Portion Ernüchterung. Ein anvisierter Release im Jahr 2028 bedeutet, dass das Spiel noch mehrere Jahre intensiver Entwicklungszeit benötigt und somit weit von einer Fertigstellung entfernt ist. Dass der Business-Chef zudem das Wort „hoffentlich" wählte, lässt darauf schließen, dass der Zeitplan intern keineswegs in Stein gemeißelt ist. Branchen-Insider betonen, dass eine Verschiebung in das Jahr 2029 oder noch weiter nach hinten angesichts der turbulenten Vergangenheit des Spiels keineswegs ausgeschlossen werden kann.
Die lange Wartezeit lässt sich vor allem durch den holprigen Start der Produktion erklären. Ursprünglich wurde das Remake beim Studio Aspyr Media begonnen, doch Lucasfilm Games zeigte sich mit den damaligen Fortschritten und einer internen Gameplay-Demo unzufrieden. Im Jahr 2022 wurde das gesamte Projekt schließlich an Saber Interactive übergeben. Da die neuen Entwickler Berichten zufolge weite Teile des Fundaments komplett neu aufrollen mussten, entspricht eine Entwicklungszeit von rund sechs Jahren – von 2022 bis 2028 gerechnet – durchaus dem modernen Standard für ein ambitioniertes AAA-Rollenspiel.
Bis Spieler also wieder als Jedi oder Sith die Galaxis retten können, wird die aktuelle Konsolengeneration vermutlich schon vor ihrem Lebensabend stehen.

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