Pausensnack für GenremixerJedes Mal, wenn ich Redeemer starte, habe ich eine kurze Weile viel Spaß, der stark anfängt und dann heftig nachlässt. Die Befriedigung beim Verprügeln der Bösewichte ist zwar da, wird aber von einer gewissen Eintönigkeit überlagert, die nicht schwächer wird, wenn man in späteren Spielstufen oft abnippelt und einen nicht gerade kleinen Bereich von vorne säubern muss. Außerdem wirken die flüssigen Übergänge ins Shooter-Gewerbe zu dominant und manchmal zu langwierig. Zeitweise ähnelt Redeemer eher einem Twin-Stick-Shooter als einem Prügelspiel.
Was Redeemer dringend gebrauchen könnte, wäre ein gelegentlicher Perspektivenwechsel, der im Kampf näher an die Teilnehmer herangeht und vielleicht mal einen Zwischenboss mit spezieller Persönlichkeit vorstellt. Gegner mit unterschiedlicher Stärke sind vorhanden, ebenso wie kurze Zooms bei besonders spektakulären Angriffen, aber nur wenige Momente stechen aus dem Einheitsbrei heraus. Aus diesem Grund empfehle ich Redeemer als Pausensnack. Mal eine halbe Stunde, vielleicht Dreiviertelstunde im Hirnleerlauf überbrücken klappt damit wunderbar und bereitet entsprechend Spaß. Mehr solltet ihr nicht erwarten.
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