News - Arbeitsspeicher : RAM-Preise explodieren – werden PCs und Konsolen teurer?
Die Preise für Arbeitsspeicher (RAM) sind in den letzten Wochen massiv gestiegen – in manchen Segmenten binnen kurzer Zeit um bis zu 250 Prozent. Schuld daran ist vor allem die enorme Nachfrage aus der KI- und Serverbranche: Firmen kaufen weltweit riesige Mengen Speicher, wodurch klassische PC- und Konsolen-Komponenten knapp und teuer werden. Bei vielen DDR5-Kits liegt der Preis inzwischen deutlich über dem, was vor wenigen Monaten normal war. Damit steigt nicht nur der Preis für Upgrades, sondern potenziell auch der für fertige Gaming-PCs und vielleicht sogar für Konsolen.
Der Bedarf an Arbeitsspeicher steigt Richtung Wolkenkratzer-Dimension, und zwar nicht bei euch, sondern bei den Firmen, die riesige Rechenzentren und KI-Server betreiben. Während RAM-Module zuletzt weitgehend billig und leicht verfügbar waren, steigen die Marktpreise innerhalb von Monaten derzeit drastisch. DDR5-Kits kosten jetzt deutlich mehr, DDR4-Module sind längst kein Schnäppchen mehr. Das treibt natürlich die Kosten für neue PC-Builds nach oben, aber das Problem endet nicht beim PC. Da auch Konsolen auf ähnliche Speichertechnologie angewiesen sind, könnte sich der Preisanstieg bald auf komplette Konsolen-Pakete auswirken.
Aktuelle Berichte zeigen, dass moderne RAM-Preise binnen Jahresfrist um teils über 170 Prozent gestiegen sind. Das wirkt sich schon jetzt stark aus auf Desktop-PCs und Laptops, einige Hersteller wie Lenovo reagieren bereits auf die aktuelle Situation. Konsolen, die auf denselben oder ähnlichen DRAM-Bausteinen beruhen, sind in dieser Entwicklung genauso betroffen. Hersteller könnten ihre Produktionskosten nicht mehr kompensieren und gezwungen sein, Preisaufschläge weiterzugeben. Einem Leaker zufolge denkt Microsoft bereits über eine Erhöhung der Xbox-Preise nach.
Plant ihr demnächst einen System-Upgrade oder den Kauf einer neuen Konsole, könnte der Preis höher ausfallen als bisher. Selbst wenn ihr gezielt auf ein gutes Angebot wartet, ist unklar, ob und wann der Markt sich wieder normalisiert. Speicherknappheit und starke Nachfrage durch Datencenter und KI-Firmen sorgen momentan für Turbulenzen, deren Ende kaum verlässlich prognostiziert werden kann.
Gleichzeitig lohnt es sich, beim Hardwarekauf oder PC-Upgrade jetzt genauer hinzusehen. Wer flexibel ist, kann versuchen, nötige Komponenten vorzuziehen, solange sie noch lieferbar sind. Wer mit SSD- und RAM-Preisen ringt, wird aber kaum umhin kommen, seine Erwartungen und Budgetplanung neu auszurichten.

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