Ein Remaster, das nach seiner Existenzberechtigung sucht
Steinigt mich für diese These: Das Battlefront von EA ist besser als das Original von Pandemic. Das war es für mich auch 2015 schon. Ja, Tiefgang bot das Reboot der Battlefield-Macher nicht, aber das war doch auch 2004 nicht der Fall. Im Gegenteil: Gerade der erste Teil wirkt nun beim erneuten Spielen erschreckend leer und einfallslos. Weshalb ich die Classic Collection, wenn überhaupt, dann auch nur wegen Battlefront 2 empfehlen kann.
Die 30 Euro Kaufpreis kann man sich trotzdem guten Gewissens sparen. Nicht mal ein Drittel muss man für das Ur-Battlefront 2 auf Steam hinlegen. Und dann erwarten einen auch keine Serverprobleme oder Abstürze. Knackpunkte, die bei einem Remaster eigentlich selbstredend sein sollten. Was leider nicht für Aspyr gilt.
Aber auch unabhängig der Remaster-Diskussion kann ich Battlefront heute nicht mehr so viel abgewinnen wie noch vor 20 Jahren. Viele Zutaten schmecken nicht mehr so frisch, da mag die Rückbesinnung noch so wohlwollend sein. Nicht umsonst sollten wir unseren Erinnerungen nicht immer vertrauen.
Überblick
Pro
hoher Umfang: beide Battlefronts, viele Karten
launige Einzelspieler-Kampagne in Battlefront 2
frühere Xbox-Inhalte nun auch auf dem PC
Contra
Optik und Sound wenig bis gar nicht verbessert
fehlende moderne Funktionen wie Frame-Limitierung
Serverprobleme und Abstürze
zu kurze Mehrspieler-Runden
zu hoher Preis
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