Spaßiger neuer Eintrag ins Borderlands-Universum, der weniger Neuerungen mitbringt, als das Szenario erwarten ließe
Machen wir es kurz: Trotz Fantasy-Setting handelt es sich bei Tiny Tina's Wonderlands prinzipiell um ein Borderlands 3,5 – oder wie auch immer man es nennen mag. Das Fantasy-Szenario ist cool, einige der kleinen Neuerungen bringen etwas frischen Wind und die RPG-Anleihen machen Spaß. Doch im Kern handelt es sich eben weiterhin um Borderlands mit all seinen Stärken und Schwächen.
Ich denke dennoch, dass es der bisher „rundeste“ Teil der Shooter-Reihe ist, da er auch denjenigen den Einstieg leicht macht, die bisher noch nichts mit Borderlands zu tun hatten. Allerdings würde ich mir für Borderlands 4 dann doch endlich mal einen richtigen Neustart wünschen.
Überblick
Pro
ordentlicher Umfang
mitunter schön abgedrehter Humor ...
ein halbes Dutzend Charakterklassen
leicht verbesserte Grafik
Oberwelt ist eine nette Ergänzung
gewohnt toller Spielfluss
guter Koop-Modus
riesiges Waffenarsenal
Contra
kaum nennenswerte Neuerungen
… der mitunter ins Alberne abdriftet
stellenweise etwas unübersichtlich im Kampf
Nahkampfsystem wäre wünschenswert gewesen
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