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Platz 8: Elden Ring: Nightreign
Auf dieses Spiel hat eigentlich niemand so wirklich gewartet: ein Battle-Royale-Roguelike-Ableger von Elden Ring?? „Was soll das?“, fragten sich viele Fans bei der Ankündigung. Aber wie schon damals bei Demon’s Souls und Dark Souls liefert From Software nicht die Spiele, die wir wollen, sondern die, die wir brauchen – auch wenn wir das noch gar nicht wissen. Und erstmal nicht verstehen. Denn Elden Ring: Nightreign wirkt erstmal höllisch chaotisch, unschaffbar schwer und setzt euch eine Lernkurve vor, die steiler als die Eiger Nordwand ausfällt.
Doch wenn man erstmal das Spielprinzip verstanden, sich in die Feinheiten reingefuchst und am besten noch ein fähiges Team aus Freunden an seiner Seite hat, entfacht es irgendwann einen Sog, der nicht mehr loslässt und erhabene Glücksgefühle beschert. In Nightreign saust ihr zusammen mit zwei Mitspielern durch die offene Spielwelt von Limveld, schlachtet Bosse, sammelt Ausrüstung und levelt euren Charakter auf, um am Ende eures Runs stark genug zu sein, einem der acht Nachtfürsten entgegen zu treten. Stets im Nacken sitzt euch dabei der Zeitdruck der ständig kleiner werdenden Spielwelt. Das ist wahrscheinlich eine der hektischsten und stressigsten Spielerfahrungen, die es jemals gab, aber auch eine der intensivsten.

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