News - Ubisoft : Mehrere große Marken erhalten mehr Entwicklungszeit
Nach den guten Erfahrungen mit Assassin's Creed Shadows gönnt Ubisoft mehreren großen Spielemarken mehr Entwicklungszeit.
Ubisoft hatte in der jüngeren Vergangenheit wahrlich keinen leichten Stand, denn viele eigentlich vielversprechende Titel floppten schlussendlich. Mit Assassin's Creed Shadows hat man den Bann nun gebrochen und endlich mal wieder einen Top-Hit geliefert - sowohl was die Wertungen als auch den kommerziellen Erfolg betrifft.
Dabei erschien Assassin's Creed Shadows auch nicht wie geplant, sondern musste deutlicher nach hinten verschoben werden. Das Entwicklerteam nutzte die zusätzliche Zeit, um das Spiel insgesamt deutlich zu verbessern - und das hat sich schlussendlich nun ausgezahlt.
Ubisoft scheint daraus nun seine Lehren zu ziehen und will eine ähnliche Vorangehensweise auch bei anderen großen Spielemarken etablieren. Im aktuellen Finanzbericht heißt es nun, dass man nach einer ausführlichen Überprüfung des Line-ups im Zeitraum Oktober bis Dezember beschlossen habe, "einigen der größten Produktionen zusätzliche Entwicklungszeit zuzugesteehen, um die bestmöglichen Bedingungen für Erfolg zu erschaffen".
"Diese Entscheidung war bereits für die Qualität von Assassin's Creed Shadows von Vorteil. Als Konsequenz daraus, steht in den Fiskaljahren 2026/2027 und 2027/2028 ein signifikantes Wachstum gegenüber dem Geschäftsjahr 2025/2026 an", heißt es weiter. In den beiden kommenden Geschäftsjahren seien demnach "starke Inhalte aus den größten Marken der Gruppe" eingeplant.
Laut Insider-Berichten sollen von der neu eingeschlagenen Richtung weitere Spiele der Actionreihe Assassin's Creed sowie auch der nächste Shooter innerhalb der Far-Cry-Reihe betroffen sein. Letzterer sei intern auf Ende 2026 verschoben worden.
Zu den "größten Produktionen", denen mehr Entwicklungszeit zugestanden wird, soll auch das Remake von Splinter Cell zählen, das unter dem Codenamen "North" entsteht. Und: Auch das nächste Ghost Recon unter dem Arbeitstitel "Ovr" sei betroffen.

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