News - Ubisoft : Nächste Entlassungswelle trifft Massive und Redlynx
Bei Ubisoft wird die nächste Konsolidierungsphase mit Entlassungen eingeläutet - und dieses Mal trifft es gleich zwei Studios im Konzern.
Die Entlassungswellen in der Videospielbranche wollen einfach kein Ende finden - und dieses Mal trifft es wieder Ubisoft. Dort gibt es nun offenbar in gleich zwei Studios Kündigungen im größeren Stil.
Betroffen ist zunächst einmal Massive Entertainment. Das zu Ubisoft gehörende Studio ist unter anderem für Tom Clancy's The Division und Star Wars Outlaws verantwortlich und reduziert nun scheinbar die Belegschaft. Das soll vorwiegend im Rahem eines "voluntary career transition program" erfolgen, also auf freiwilliger Basis. Mitarbeiter, die das Angebot in Anspruch nehmen, erhalten eine finanzielle Entschädigung und Unterstützung bei ihrer weiteren Karriereplanung. Insgesamt stehe aber für Ubisoft vorwiegend die Neuausrichtung von Ressourcen im Hinblick auf The Division im Fokus.
Massive Entertainment betont in diesem Kontext, dass man an der Roadmap für The Division 2 unverändert festhalte und geplante Inhalte weiter verfolge. In Bezug auf die Projekte The Division 2, The Division 2: Survivors, The Division: Resurgence und The Division 3 bleibe also trotz der Abgänge alles beim Alten.
Das Angebot zum freiwilligen Abgang von Mitarbeitern soll dem Vernehmen nach bis 15. Dezember laufen. Je nachdem, wieviele Entwickler dieses dann angenommen haben, dürfte Ubisoft im Anschluss gegebenenfalls weitere Schritte in die Wege leiten, um die gewünschte personelle Aufstellung zu erreichen.
Neben Massive Entertainment trifft das Thema im Übrigen auch Ubisoft Redlynx, also das Studio, das für das Trials-Franchise verantwortlich ist. Im Zuge von Restrukturierungsmaßnahmen sollen dort maximal 60 Stellen abgebaut werden, um laut eigenen Angaben Kosten zu reduzieren und Prozesse zu simplifizieren. Ganz generell strebe man hier eine höhere Effizienz an.
Redlynx will nun Verhandlungen mit Mitarbeitern aufnehmen, wobei vorwiegend solche in der Verwaltung und in den Entwicklungsteams betroffen sein werden. Der Startschuss für die Verhandlungen um die Bedingungen der Entlassungen soll am 30. Oktober fallen, diese sollen anschließend bis Ende November abgeschlossen werden.

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