Atemberaubend fesselndes Echtzeit-Strategiespiel, dem auf Dauer etwas die Puste ausgeht
Kaum ein anderes Echtzeit-Strategiespiel der jüngeren Vergangenheit hat mich dermaßen mitgerissen wie Warhamme: Age of Sigmar - Realms of Ruin. Das hat gleich mehrere Gründe: der leichte Einstieg, die ebenso imposante wie detailreiche Inszenierung, die intensive Schlachtfeldatmosphäre, die interessanten Fraktionen; all das hat mich vor den Monitor gefesselt, ich konnte zumindest in den ersten Stunden kaum genug bekommen.
Leider machte sich schnell ein gewisses Gefühl der Abnutzung breit. Nervige KI-Fehler, der mangelnde spielerische Tiefgang und einige andere Kleinigkeiten haben die anfängliche Euphorie mit der Zeit etwas verfliegen lassen. Das alles verhindert, dass Realms of Ruin in höhere Spielspaßregionen aufsteigen kann, denn Potenzial ist definitiv vorhanden. Wer das alles verschmerzen kann und es auf den Schlachtfeld mal wieder ordentlich krachen lassen möchte, sollte jedoch mal einen genaueren Blick riskieren.
Überblick
Pro
umfangreiche Kampagne
leichter Einstieg
stimmungsvolle Inszenierung
temporeiche Gefechte
tolle Synchronisation
guter Karten-Editor
Multiplayer mit viel Potenzial
Contra
geringer spielerischer Tiefgang
Missionen trotz Abwechslung auf Dauer recht ähnlich gestrickt
nervige KI-Aussetzer
kaum taktische Finessen möglich
Awards
PC
PS5
XSX
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