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News - Xbox Game Pass : Werbefinanziertes Abo-Modell in Arbeit?

  • XSX
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Der Xbox Game Pass hat sich für Microsoft als absoluter Kassenschlager entpuppt, dennoch sucht das Unternahmen offenbar nach Möglichkeiten, den Kundenkreis spürbar zu erweitern. Wem das bisherige Abo zu teuer ist, der soll künftig womöglich mit einem werbefinanzierten Abo-Modell geködert werden.

Netflix hat zuletzt ja ein kostengünstigeres, dafür aber werbefinanziertes Abo-Modell eingeführt, um neue Abonnenten zu einem besseren Preis für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Wenngleich das erste Fazit diesbezüglich eher mau ausfällt, scheint es auch bei Microsoft vergleichbare Überlegungen in Bezug auf den Xbox Game Pass zu geben.

Darauf jedenfalls lässt eine neue Umfrage des Unternehmens schließen. Via ResetEra ist ein Screenshot der spanischen Umfrage aufgetaucht, in der Microsoft konkret nach der Meinung zu einem günstigeren Abo-Modell fragt, das dann jedoch auch auf Werbung setzen wird.

Demnach wären für eine solche Stufe 3 Euro pro Monat als Preis denkbar. Der kostengünstige Einstieg in die Welt des Xbox Game Pass könnte dann - losgelöst von den logischen Werbeeinblendungen - aber noch weitere Einschränkungen mit sich bringen.

Beim Booten von Spielen würde Werbung eingeblendet, die ihr über euch ergehen lassen müsstet. Darüber hinaus bleiben EA Access und auch die First-Party-Spiele von Microsoft Xbox zwar im Rahmen dieses Abo-Modells inkludiert, ihr müsstet in diesem Fall aber sechs Monate bis nach dem ursprünglichen Release der Spiele warten. Wer zügig neue Titel zocken möchte, der würde also mit dem regulären Xbox-Game-Pass-Abo deutlich besser bedient sein.

Die werbefinanzierte Variante soll im Übrigen den Online-Multiplayer umfassen; wer möglichst kostengünstig mit seinen Freunden online beispielsweise Call of Duty zocken möchte und auf die übrigen Vorzüge des Abos verzichten kann, für den könnte eine solche kostengünstige Stufe samt Werbeeinblendungen preislich durchaus interessant sein.

Ob Microsoft basierend auf dieser Umfrage eine werbefinanzierte Abo-Stufe tatsächlich einführen wird, ist damit längst nicht gesichert. Auch der Kostenpunkt von 3 Euro im Monat scheint im ersten Augenblick sehr niedrig zu sein. In Abhängigkeit der Umfrageergebnisse wird also spannend zu sehen sein, wie Microsoft diesbezüglich weiter verfahren wird.

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