AEW: Fight Forever kann WWF No Mercy nicht als mein liebstes Wrestling-Spiel ablösen. Und das liegt allein an Details, allen voran den fehlenden Einstellungsmöglichkeiten bei den Kämpfen. Keine Hardcore- oder Ladder-Matches mit meinem besten Kumpel zocken zu können, tut echt weh. Gerade im Koop-Bereich verschenkt Fight Forever enorm viel Potenzial. Ich hoffe einfach darauf, dass viele meiner Meinung sind und Yuke's mit Updates ordentlich nachbessert. Dabei können sie auch gleich den Editor aufbohren, denn der fällt im Hinblick auf Gesichter, Körpertypen und Klamotten ausgesprochen dünn aus. Außerdem darf das Kontern gerne eine ganze Spur präziser werden.
Dennoch lege ich das Spiel so schnell nicht beiseite. Denn die Action macht einfach Laune! Die im Prinzip 23 Jahre alte Steuerung funktioniert bestens und garantiert flotte Kämpfe mit tonnenweise coolen Moves. Genau wie damals liebe ich es, die unterschiedlichen Figuren im und außerhalb des Rings auszureizen – da geht so viel. Grafisch bin ich ebenfalls glücklich: Der Comic-Look mag etwas detailarm sein, ruft aber viele Erinnerungen an früher wach – und zwar gute! Sollten die genannten Ecken und Kanten tatsächlich abgefeilt werden, könnte AEW: Fight Forever doch noch am Thron von WWF No Mercy rütteln ...
Überblick
Pro
simple und griffige Steuerung
tonnenweise Moves
viele freischaltbare Extras
umfangreiches Roster ...
Contra
... mit einigen seltsamen Lücken
schwammiges Konter-System
Editor bietet nur wenige Möglichkeiten
Match-Regeln können nicht angepasst werden
Awards
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