Sinnvolle Gameplay-Neuerungen treffen auf Stagnation bei den SpielmodiNHL 24 macht es mir nicht leicht, es zu mögen. Sicher, es gibt kein besseres Eishockeyspiel (mangels Alternativen) und der Umfang ist nach wie vor spektakulär. Aber die Gründe, sich den neuesten Ableger zuzulegen, sind überschaubar. Sicherlich bringt die Exhaust Engine eine neue und spannende Dynamik ins Spiel. Auch das verbesserte Checksystem, die aufgewertete Präsentation und die HUT Moments sind Pro-Argumente. Aber insgesamt passiert mir in der Serie zu wenig. So begrüßenswert die Neuerungen auf dem Eis sind, so angestaubt und veraltet wirken vor allem die Offline-Spielmodi.
Daran und am neuen Battle Pass merke ich, dass HUT und World of CHEL offenbar ganz oben auf der Prioritätenliste von EA stehen, weil man damit noch am meisten Geld aus den Spielern herauspressen kann. Die klassischen Offline-Zocker, die sich gerne in der Karriere oder als GM ausprobieren, werden immer mehr vergrault, denn gerade in diesen Bereichen gibt es seit Jahren kaum sinnvolle Veränderungen abseits des Eises. Die längst überfällige Generalüberholung bleibt auch in diesem Jahr aus. So bleibt NHL 24 vor allem ein Spiel für Neueinsteiger oder Online-Fetischisten. Das ist schade.
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