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Special - Forza Horizon 6 : So stellt ihr das ideale Drift-Tuning ein

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Driften ist in Forza Horizon 6 eine Kunst. Aber typische Autos sind gar nicht auf Drifts ausgelegt, sondern auf Haftung. Normalerweise sollen sie schnell vorwärtskommen und nicht an Haftung verlieren. Das könnt ihr aber mit dem richtigen Tuning ändern. Wir zeigen euch, wie ihr den Wagen tunen müsst, damit er ein echtes Driftmonster wird.

Wie ihr effizient driftet, haben wir euch bereits in unserem Forza Horizon 6 Guide: So driftet ihr richtig und schafft alle Drift-Zonen erklärt. Nun wollen wir den Wagen so ausrichten, dass der Haftungsverlust leichter fällt und vor allem so, dass ihr leichter die Kontrolle behaltet, ohne zu viel Gegenlenken oder den Wagen ständig abfangen zu müssen. So ein Tuning Setup könnt ihr speichern und bei mehreren Wagen verwenden.

So muss das Drift-Tuning aussehen:

Zuallererst müsst ihr den Wagen so umbauen, dass er auch mit ordentlich Power driften kann. Verwendet idealerweise einen Heckantrieb-Wagen. Alternativ könnt ihr auch einen Allrad-Antrieb-Wagen nehmen und seinen Antrieb austauschen – je nach Geschmack. Für unser Beispiel nehmen wir einen Allrad-Wagen, den Nissan Skyline GT-R, und bauen ihn auf Heckantrieb um.

Der Umbau:

Geht zuerst in das Upgrade-& Tuning-Menü du dann auf individuelles Upgrade. Dort solltet ihr erst einmal Motor und Lenkung anpassen, denn euer Wagen ist noch für normales Straßenverhalten optimiert.

  1. Kauft unter Motor sämtliche Teile auf Sport- oder Renn-Niveau. Euer Ziel ist bei diesem Wagen etwa eine Leistung von rund 600-700 PS. Das ist schon sehr viel. Übertreibt es nicht, sonst wird der Wagen unkontrollierbar.

  2. Unter Handling und Fahrwerk kauft ihr Renn-Bremsen und die Drift-Federung / Dämpfer. Kauft zudem Front- und Heckstabilisatoren auf Renn-Niveau. Zu guter Letzt holt ihr euch noch die Renn-Gewichtsreduzierung.

  1. Holt euch unter Antrieb und Getriebe das Vier-Gang Drift-Getriebe. Dazu eine Renn-Antriebswelle und ein Drift-Differenzial.

  2. Bei Reifen und Felgen erwerbt ihr die Drift-Reifenmischung.

  3. Ändert nun die Reifenbreite. Faustregel: Vorne breit, hinten schmal. Die genauen Werte hängen vom Fahrzeug und seiner Leistung ab und benötigen je nach eurem Fahrstil etwas Experimentieren. Wir haben uns für 285/40R16 vorne entschieden und für 285/45R16 hinten. Aber diese Werte müssen für euch und euren Wagen nicht zwingend ideal sein. Probiert ein wenig herum. Hauptsache die Reifen sind vorne breiter als hinten. Zudem solltet ihr die Spurweite hinten und vorne auf das Maximum setzen.

  4. Unter Aerodynamik und Aussehen holt ihr euch eine neue Frontstoßstange, nämlich die einstellbare Forza-Version.

  5. Nun der letzte Schritt: Kauft unter Karosseriebausatz und Umbauten den Antriebstausch zum Heckantrieb. Nutzt ihr bereits einen Heckantrieb, dann könnt ihr diesen Schritt überspringen.

Das Tuning:

Nun, da euer Wagen ordentlich aufgemotzt wurde, geht es ans Tunen, also das Feinanpassen der Teile. Folgende Dinge müssen unter dem Punkt Individuelles Tuning angepasst werden:

  • Reifendruck: Vorne niedrig, hinten höher. Wir haben 1,65 Bar vorne (beziehungsweise irgendwas kurz vor 1,7 Bar – da ist etwas Spielraum auf der Leiste) und 2,35 Bar hinten gewählt. Wenn ihr auf PSI umgestellt habt, sind es 24 PSI vorne und 34 PSI hinten.

  • Übersetzung: Die Übersetzung muss hochgesetzt werden. Für unseren Nissan soll die Achsenübersetzung etwa 4,8 sein. Lasst den ersten und den zweiten Gang hoch, denn die sind für das Driften unwichtig (rund 4 bis 4,3 im ersten und rund 2,5 im zweiten Gang). Dritter und vierter Gang – da geht es um alles, denn ihr braucht den dritten Gang für langsame Kurven und den vierten Gang für schnelle Kurven. Ihr braucht für beide lange Schaltungsphasen, damit der Motor nicht ständig an seine Grenzen stößt. Passt aber auf, dass die Gangphasen nicht zu lang sind, sonst säuft der Wagen ab. ACHTUNG: Dies ist eine Asphalt-Konfiguration. Auf sandigen Strecken benötigt ihr mehr Zug. Wenn ihr Offroad-Drifts meistern wollt, solltet ihr den zweiten Gang vergrößern und die Gesamtgeschwindigkeit verringern, damit ihr mehr Zug habt.

  • Spur: Den Radsturz könnt ihr lassen, wie er ist. Bei der Spur vergrößert ihr die Front auf 1,0 Grad. Das erhöht die Reaktionszeit der Front.

  • Stabilisatoren: Damit der Wagen nicht zu steif auf der Strecke liegt, müsst ihr die Stabilität senken. Auch hier ist ein wenig Experimentieren angesagt. Vorne sollte er etwas stabiler sein als hinten. Wir haben vorne einen Wert von 22 gewählt und hinten 15,50.

  • Federung: Hier ist es ähnlich. Wir müssen weg von der steifen Stabilität und hin zu einer flexiblen Grundlage – also etwas weicher. Wir haben als Startpunkt vorne 116 gewählt und hinten 86,5, aber das müsst ihr selbst ein wenig nach eurem Geschmack ausloten. Die Fahrhöhe haben wir vorne und hinten auf das Minimum gesenkt.

  • Dämpfung: Auch hier werden wir weicher, ohne es zu übertreiben. Die Zugstufendämpfung legen wir vorne auf 8,5 und hinten auf 7. Die Druckstufensenkung auf 7,0 vorne und 6,1 hinten.

  • Bremsen: Jetzt wird es kritisch, denn die Bremsen machen sehr viel aus. Die Bremskraft muss nach vorne justiert werden, damit die Reifen beim Driften weiterdrehen – selbst wenn ihr das Schleudern vorne abbremst. Setzt also die Balance der Bremskraft auf 100% zur Front. Den Druck könnt ihr lassen wir er ist oder je nach Geschmack ein klein wenig senken.

  • Differenzial: Setzt beide Differenzial-Werte auf 100%, damit die Räder maximal synchron laufen. Das geht natürlich nur, weil ihr ein Drift-Differenzial gekauft habt.

Dieser Wagen ist nun ein echtes Drift Monster und kann eigentlich kaum noch normal geradeaus fahren. Denkt daran: Normale Rennen sind mit diesem Tuning nicht mehr möglich, denn ihr habt kaum noch kontrollierte Bremskraft bei hohen Geschwindigkeiten, Dafür ist der Wagen aber bei Slides und Drifs geradezu spielerisch unterwegs und lässt sich prima in Schach halten. Experimentiert notfalls ein wenig mit den Einstellungen herum, falls euch das Setting zu weich sein sollte.

Forza Horizon 6 Guides:

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