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Special - Top 20: Unsere Spiele des Jahres 2025 : Die Favoriten der Gameswelt-Redaktion

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Platz 12: Dispatch

Dispatch (Test) sieht wie ein sagenhaft animierter Zeichentrickfilm aus und erzählt eine pointierte und doch ergreifende Geschichte zwischen actiongeladenem Comic-Epos, herzzerreißender Dramödie und bissiger Büro-Satire. In einer Agentur für Superhelden koordiniert ihr vom Schreibtisch aus deren Einsätze gegen die Schurken der Stadt und trefft in den Pausen schwerwiegende Entscheidungen wie die, welcher Mitarbeiter entlassen werden soll oder welcher Kollegin ihr eure romantische Aufmerksamkeit schenkt.

Entwickler AdHoc Studios setzt sich aus ehemaligen Telltale-Mitarbeitern zusammen, die sichtlich Freude daran hatten, all die Ideen umzusetzen, die ihnen beim alten Arbeitgeber nicht möglich waren.

Platz 11: Blue Prince

Blue Prince beginnt wie ein ungewöhnliches Rätsel-Roguelike, das euch in ein verlassenes Anwesen schickt mit der kryptischen Anweisung, den ominösen Raum 46 zu finden. Diesen erreicht ihr nur, wenn ihr die Räume des Hauses mit jedem Run wie in einem Puzzle geschickt anordnet.

Doch habt ihr ihn nach ca. 15 Stunden endlich gefunden und wähnt sein Geheimnis gelüftet, geht Blue Prince erst richtig los. Dann stellt ihr nach und nach fest, dass jeder Gegenstand, jedes Gemälde, jede Notiz und jede Kleinigkeit Teil eines viel, viel größeren Rätsels ist, das zu lüften das gesamte Internet in diesem Jahr in Atem hielt und auch euch an die 100 Stunden oder mehr in Beschlag nehmen wird.

Platz 10: Borderlands 4

Mit Borderlands 4 (Test) hat Gearbox endlich einen würdigen Nachfolger der Erfolgsserie ins Rennen geworfen, nachdem sie mit dem dritten Teil etwas ins Straucheln geraten war. Das Konzept ist geblieben: ballern, bis der Arzt kommt und das Inventar vor Loot überquillt, und das alles garniert mit krudem Humor. Neu ist allerdings, dass Borderlands 4 auf eine offenere Spielwelt setzt.

Das spielt sich erneut hervorragend und macht Laune, wenngleich dem Spiel im Endgame dann doch ein wenig die Puste ausgeht. Vielleicht tut sich ja wieder etwas durch die kommenden Updates und den Charakter-DLC.

Platz 9: Doom: The Dark Ages

Wo der Doom Slayer hinschießt, wächst kein Gras mehr. The Dark Ages (Test) mag sich so stark wie kaum ein Serienteil davor auf die Story fokussieren, aber mal ehrlich: Die interessiert bei Doom doch nur die allerwenigsten. Stattdessen wollen wir fette Action, abstruse Finisher und kreative Waffen, mit denen wir haufenweise Dämonen zu blutigem Matsch verarbeiten.

Genau das liefert Bethesda mit The Dark Ages, das uns ins finstere Mittelalter schickt. Altbekannte Schießprügel wie die Super-Schrotflinte erfuhren eine passende Überarbeitung, Dämonen tragen plötzlich Kutten und verschießen Spektralschädel und der Slayer reitet auf einem Cyberdrachen. Die Irrsinns-Regler stehen auf Anschlag, das Spieltempo selbst wurde aber gegenüber Doom Eternal deutlich verringert - und das ist auch gut so.

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