Special - Top 20: Unsere Spiele des Jahres 2025 : Die Favoriten der Gameswelt-Redaktion
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Platz 16: Hades 2
Das war mal ein Shadowdrop letztes Jahr! Da haute Supergiant Games ohne große Vorlaufzeit Hades 2 (Test) im Early Access raus und mittlerweile hat das Spiel seine finale Version erreicht und macht der Roguelite-Konkurrenz gehörig die Hölle heiß. Der Rachetrip von Melinoë steht seinem direkten Vorgänger in nichts nach und bietet von allem noch einmal etwas mehr.
Je nach Waffe ändert sich das Spielgefühl komplett, und mit jedem Run offenbaren sich neue Möglichkeiten und Synergien für Dutzende Stunden Spielspaß. Jede Entscheidung kann euren Durchlauf komplett umkippen, zum Positiven wie auch zum Negativen. Garniert wird das Ganze mit einem Soundtrack, der sich noch heute in unseren Playlists findet.
Platz 15: Elden Ring: Nightreign
Als Nightreign (Test) vor etwa einem Jahr angekündigt wurde, fiel unsere Reaktion vermutlich ähnlich aus wie bei den meisten: „Geil, mehr Elden Ring!“, gefolgt von einem: „Aber als Roguelike?! Nein, danke!“ Bis wir es dann spielten und feststellen mussten: „Wow, das bockt schon ordentlich.“ Und dennoch wurde der From-Software-Titel zu Beginn nur verhalten rezipiert – zu steil ist die Lernkurve beim Einstieg, zu schwer scheinen anfangs die Bosse, zu repetitiv wirkt der Ablauf.
Mittlerweile haben wir weit über 100 Stunden im Spiel verbracht und wollen immer noch nicht aufhören. Dabei bereist ihr in jedem Run stets dieselbe offene Spielwelt, schlachtet Bosse und flieht vor dem Regen, der sich wie in einem Battle-Royal immer weiter zuzieht. Doch wie immer bei From Software offenbart sich erst auf den zweiten Blick eine Spieltiefe, die schier endlos ist und zu immer neuen Expeditionen nach Limveld lockt.
Platz 14: Shinobi: Art of Vengeance
Segas Ninja-Meister meldet sich nach langer Pause zurück, und das mit tonnenweise Stil und spielerischer Klasse. Die handgezeichneten Grafiken sind ein Knaller, vollgepackt mit Details und Easter Eggs. Jede Stage ist anders aufgebaut: Neon-Großstadt, Fischmarkt, Geheimlabor, Wüste und mehr warten mit Herausforderungen auf, die teilweise sehr knackig ausfallen. Die makellose Steuerung und mächtige Kampftechniken stellen jedoch sicher, dass auch die kniffligste Passage zu schaffen ist. Unterlegt ist alles von einem Top-Soundtrack, den Legende Yuzo Koshiro zusammen mit Tee Lopes (u.a. Streets of Rage 4) komponiert hat.
Der leichte Metroidvania-Einschlag steht dem Spiel ebenfalls sehr gut: Besonders anspruchsvolle Sprung- und Kletterpassagen belohnen mit neuen Fähigkeiten oder Münzen, die sich beim Händler gegen weitere hilfreiche Kräfte eintauschen lassen. Jeder, der 2D-Spiele mag, muss Shinobi: Art of Vengeance (Test) zocken!
Platz 13: Eriksholm: The Stolen Dream
Auf den ersten Blick sieht Eriksholm: The Stolen Dream (Test) wie ein Verschnitt von Taktikspielen à la Commandos aus, und ja, beide Spiele teilen sich zwar dieselbe DNA, entwickelten sich dann aber in unterschiedliche Richtungen wie Geschwister, die bei der Geburt getrennt wurden. Eriksholm spielt sich linearer, stärker von der Story getrieben und weniger wie eine Taktik-Sandbox, sondern vielmehr wie ein Rätselspiel, in dem es für jedes Problem eine ganz bestimmte Lösung gibt, die es herauszuknobeln gilt. Und das erweist sich im Genre als höchst erfrischend und unterhaltsam.
Eriksholm ereignet sich in der titelgebenden skandinavischen Stadt zu Zeiten der industriellen Revolution, in der ihr als junge Rebellin vor den Schergen eines autoritären Regimes zunächst flieht und dann heimlich die Resistance dagegen anführt. Das spielt sich nicht nur erquickend abwechslungsreich und pfiffig, sondern sieht dank Unreal Engine 5 auch noch außerordentlich hübsch aus.

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