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Special - Top 20: Unsere Spiele des Jahres 2025 : Die Favoriten der Gameswelt-Redaktion

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Platz 8: Monster Hunter Wilds

Die Monster-Hunter-Reihe legte mit World eine irrsinnige Kehrtwende hin. In Asien gehörte sie schon lange an die Spitze der Charts, im Westen schlug sie erst mit der fünften Generation ein - dann aber so richtig! Monster Hunter World samt der Erweiterung Iceborne ist zum aktuellen Stand das erfolgreichste Capcom-Spiel aller Zeiten. Auf Wilds (Test) lasteten also massive Erwartungen.

Und was sollen wir sagen? Das Team rund um Ryozo Tsujimoto und Yuya Tokuda hat abgeliefert. Den altbekannten Jagdkitzel erweitern clevere Elemente wie der Saikrii als Reittier, in dessen Satteltaschen eine weitere Waffe Platz findet. Im Fokusmodus finden auch schlecht gezielte Angriffe ihr Ziel und die Welt fühlt sich lebendig wie nie an. Lediglich die schwache PC-Performance sorgte für wütende Fans und der Schwierigkeitsgrad ist altgedienten Huntern noch zu niedrig - aber spätestens mit der sicherlich kommenden Erweiterung ändert sich das.

Platz 7: Silent Hill f

Ein Silent-Hill-Titel, der überhaupt nichts mit der namensgebenden Kleinstadt zu tun hat, sondern komplett im Japan der 1960er Jahre spielt? Klingt erstmal merkwürdig, funktioniert aber wunderbar. Das neue Setting bereichert die Reihe durch Einflüsse aus der japanischen Mythologie und beweist, dass der Kern der Reihe auch außerhalb von Silent Hill wunderbar funktionieren kann.

Nur der Fokus auf das eher durchwachsene Kampfsystem trübt das Horror-Vergnügen etwas. Seit Release wurde allerdings ein neuer Schwierigkeitsgrad hinzugefügt, in dem weniger Gegner spawnen und Kämpfe zumindest schneller vorbei sind. Wer sich also deswegen bisher nicht an Silent Hill f (Test) herangetraut hat, dem fehlt nun jede Ausrede, sich eine der besten Horrorgeschichten des Jahres entgehen zu lassen.

Platz 6: Kingdom Come: Deliverance 2

Das Rezept, ein authentisches Mittelalter-Rollenspiel ohne Drachen, Elfen oder Zwerge zu gestalten, ging schon beim Vorgänger voll auf, auch wenn der noch seine Ecken und Kanten hatte. Kingdom Come: Deliverance II (Test) ist die konsequente Fortsetzung dessen, was Warhorse Studios seinerzeit noch mit Kickstarter-Budget auf die Beine gestellt hat, nur dieses Mal mit weitaus mehr Geld in der Kasse dank des millionenfach verkauften ersten Spiels rund um Jungschmied Heinrich. Das Ergebnis ist eine grandiose Mischung aus Rollenspiel und Mittelalter-Life-Sim, in der man komplett versinken kann.

Neue Story, größere Spielwelt, ausgefeiltere Spielmechaniken, noch mehr Entscheidungsfreiheit - es gibt kaum eine Schraube, an der die Entwickler nicht gedreht haben. Wer bereit ist, den nicht ganz einfachen Einstieg ins böhmische Mittelalter zu wagen, wird ungemein belohnt, zumal selbst die letzte kleine Nebenquest noch eine eigene Geschichte erzählt. Warhorse Studios hat damit zu den ganz Großen des Genres aufgeschlossen und spielt jetzt in der Champions League des Rollenspiels.

Platz 5: Donkey Kong Bananza

Wenn das Team hinter Super Mario Odyssey ein neues Spiel veröffentlicht, ist das zweifelsohne ein Grund zur Freude. Nimmt der ikonische Klempner in diesem nicht die Hauptrolle ein, ist die Enttäuschung darüber zwar verständlich, aber ganz ehrlich: Donkey Kongs erster 3D-Ausflug seit dem Nintendo 64 ist zu gut, um lange zu schmollen.

Von der ersten Minute an erwartet euch affenstarker Zerstörungsspaß. Donkey zerlegt in kürzester Zeit ganze Levelsegmente und nutzt die unterschiedlichen Gesteinstypen, um seinen Gegnern ordentlich einzuheizen. Der fantastische Soundtrack hängt uns teilweise heute noch im Ohr und die verspielten und liebevollen Leveldesigns strotzen nur so vor Nintendo-Charme. Die Kirsche auf der Bananentorte markieren die Bananza-Formen. Straußen-Donkey, Zebra-Donkey und Schlangen-Donkey sehen nicht nur großartig aus, sie bereichern mit ihren Skills auch das Gameplay ungemein.

Platz 4: Ghost of Yōtei

Der Nachfolger zu Ghost of Tsushima spielt 300 Jahre später und erzählt erneut eine Rachegeschichte. Als Söldnerin Atsu geht man auf die Jagd nach den Yōtei 6 – die Verbrecher haben ihre Familie auf dem Gewissen. Strukturell bleibt das Action-Adventure dem Vorgänger treu, ohne diesen einfach zu kopieren. Es warten viele Haupt- und Nebenmissionen, die lustige, traurige und auch mal tiefsinnige Geschichten erzählen und dabei immer wieder überraschen – jede noch so kleine Story hat ihren eigenen Charakter.

Grafisch ist Ghost of Yōtei (Test) ein absolutes Vorzeigespiel für die PS5: Top-Auflösung, Raytracing, satte Farben und beeindruckende Weitsicht sorgen für Postkarten-Momente im Minutentakt. Spielerisch zeigt sich der Titel dank neuer Fähigkeiten, Waffen und Kampfstile abwechslungsreicher als Teil eins. Dynamischer 3D-Sound, erstklassige Sprecherinnen und Sprecher sowie mitreißende Musikstücke runden dieses tolle Open-World-Abenteuer ab.

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